Natürliche Mathetik - superleicht und total entspannt mit Theta-Learning und Lernassistent*innen

Aktualisiert: 17. Nov. 2021


Corona, eine kurz- und langfristige Chance für das Schulsystem (Konzept)


von Günter Lau





Der derzeitige Wissensstand über Corona lässt erwarten, dass die Krise weiter anhält, vermutlich noch über einen längeren Zeitraum. Bezogen auf das Schulsystem zeigt sie uns bis vor kurzem noch tolerierbare offene Punkte, die auf kurz- und langfristige Wirkung überprüft und neu gestaltet werden müssen. Um auch für zukünftige Krisen gewappnet zu sein, muss das Schulsystem grundsätzlich offener, flexibler und auch elektronischer werden als bisher.

Wie kann das gelingen? Jetzt ist die Zeit, die Notwendigkeit und die Chance, das grundsätzlich neu zu denken. Nur wenn wir uns zu durchgreifenden Neuerungen durchringen, wie beim Umweltschutz geplant, und nicht denken, in den vorherigen, ohnehin latent kritischen Normalzustand zurückkehren zu können, wird eine tragfähige Lösung möglich sein. 

Jetzt ist in die Zukunft gerichtetes Planen angesagt und dabei über den Tellerrand schauen. Alles muss auf den Prüfstand. Dazu gehört auch, eine Veränderung des Schulgesetzes in Betracht zu ziehen. Dies gilt vor allem in Richtung einer Öffnung für neue Beschulungsformen und eine größere Toleranz für diese. Insbesondere gilt es, individuelle Formen, wie Selbsthilfegruppen, zu regeln, wie es von immer größeren Bevölkerungsteilen gefordert und in Krisenzeiten wie diesen ohnehin erzwungen wird. 



Bahnbrechend dabei ist die Entdeckung der vollständigen Leistungsfähigkeit unseres Gehirns im Verlauf des Jahres 2020 durch eine interdisziplinäre Forschergruppe rund um Günter "Chetano" Lau. Die Erkenntnis, dass unsere unterschiedlichen Gehirnwellenbereiche nicht nur unwillkürlich über Wachsein und Schlafen entscheiden, sondern dass sie weitaus mehr bedeuten, hat zunächst zu einem deutlich anderen Lernen - Lernen 2.0 oder Theta-Learning - geführt, was weit über das bisherige reine Sprachen-Lernen wie bei der sogenannten Brainwaves-Technik hinausgeht. Einmal neugierig geworden hat sich die Forschergruppe dann auch noch mit allen anderen Gehirnwellenbereichen beschäftigt und dabei ihre eigenen Entdeckung - das Theta-Learning oder auch Supra-Learning - bei der eigenen Forschung eingesetzt. Das Ergebnis war überwältigend. Nicht nur, dass innerhalb von weniger als drei Monaten eine vollständig neue, einfach lehrbare Mathetik (wissenschaftlicher Begriff für lernen wie man lernt) entstand, sondern auch erkannt wurde, dass unser Gehirn zu weit mehr fähig ist, als bisher nur geahnt. Es hat sich gezeigt, dass der Beta-Zustand für viele andere Dinge gut und wichtig ist - aber recht wenig geeignet zum Lernen ist. Das wäre also die wichtigste Neuerung, die innerhalb und außerhalb Schulsystem umzusetzen wäre - vom Beta- zum Theta-Learning überzugehen.


Die weitere Forschung zeigte auch, dass Gruppenarbeit in einer bestimmten Form, nach der 7(+1)-Regel, also 7 Lernende + 1 Anleiter, die optimalen Voraussetzungen für das Lernen bieten. Lernen in Kleingruppen, durchaus altersgemischt, möglichst früh nach Interessen und Neigungen aufgeteilt, wäre die zweite wichtige einzuführende Neuerung. Dazu benötigt es nicht zwingend einen Lehrer als wissenden Experten, sondern im Wesentlichen einen freien Experimentierrahmen, abgesichert durch einen speziell eingewiesenen Anleiter (im Folgenden Lernassistent/in genannt). Experten werden nur für einen begrenzten Zeitraum dazu genommen, wenn die Gruppe es wünscht. Die Forschung wuchs dann exponentiell in alle Lebensbereiche hinein und zeigte auf, wo und wie mit den jeweiligen Gehirnwellenzuständen bewusst effektiver, rascher und tiefgreifender und vor allem befriedigender, befriedender und freudvoller gearbeitet werden kann. Bis zum Ende des Jahres 2020 war sie bereits in die Vision einer umfangreichen, gesellschaftsverändernden Dienstleistungsorganisation vorgedrungen und ein Netzwerk von erweiterten CoWork Spaces, den sogenannten CoGrowing Spaces, entstand als Idee - mit der Potenz eines Silicon Valley³ - made in Germany. Aber bleiben wir an dieser Stelle beim Lernen:

Die Einführung von Lernassistent/innen - ein richtungsweisendes Konzept

Eine Änderung des Schulgesetzes ist nicht Gegenstand dieser Ausarbeitung. Sie vertieft stattdessen eine Chance, mit dem bestehenden System einen Übergang in einen anpassungsfähigeren Zustand zu schaffen: Durch die Einführung und Eingliederung von Lernassistent/innen für Kleingruppen als puffernde Ebene, auch für einen zeitweiligen Fernunterricht. 


Potenzieller Veränderungsbedarf 


Sicher ist der Veränderungsbedarf unterschiedlich nach Land oder gar einzelner Schule. In Anbetracht der Corona Krise und potenzieller zukünftiger gleichartiger Krisen sind aber, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, folgende wesentliche Fragen zu stellen und tragfähig zu beantworten :

  • Inwieweit passen derzeitige Lehr- und Lernstile zu zeitweiligen, wiederholtem oder anhaltendem oder gar dauerhaftem Online- oder anderweitig elektronisch geregeltem Fernunterricht und welche Notwendigkeiten zu Veränderung existieren?

  • Wie kann die von den Schüler/innen gewollte Lehrer-Präsenz geschaffen und die notwendige Betreuung ohne Überlastung der Eltern sichergestellt werden? 

  • Wie relevant ist das partiell fehlende Equipment und die dafür notwendige Ausbildung und gibt es ergänzende Alternativen, insbesondere für Schüler/innen in kritischer Umgebung oder besonderem Stabilisierungsbedarf?

  • Wie muss die Bildung, der Lernstoff (Stichwort: Kernkompetenzen) und die Hausaufgaben-Gestaltung sowie die Überprüfung des Lernerfolgs an einen zeitweiligen oder gar anhaltenden Fernunterricht angepasst werden? 

  • Wie können die Schüler/innen auf eine notwendende, pandemie-bedingte weitgehend eigenständige Erarbeitung von Lerninhalten vorbereitet bzw. darin begleitet werden - einer zugleich essenziellen Voraussetzung für Studium und Beruf?

  • Wie können große Klassenverbände in existierenden Schulen vermieden werden, um das erhebliche Risiko von weiteren Virusausbrüchen zu mindern, das insbesondere durch unerkannte, potenziell häufige Verschleppung durch symptomfreie Kinder besteht?

  • Wie kann eine notwendige Ausdünnung in kleinere Lernverbände bei begrenztem Stamm-Lehrpersonal, das wegen Zugehörigkeit zu Risikogruppen noch dazu nur reduziert verfügbar ist, dennoch erreicht werden?

Die Chancen


Moderne experimentelle Lernsysteme sind bereits so weit entwickelt und getestet, dass sie in die gegebene Schullandschaft und das krisen